Astrophysiker Karl-Heinz Kampert über die Suche nach außerirdischem Leben mittels Radioteleskopen
Das Wow-Signal Prof. Dr. Karl-Heinz Kampert / Astrophysik Foto: Michael Mutzberg
Die Suche nach außerirdischem Leben mittels Radioteleskopen hat eine lange Geschichte. Seit wann arbeitet man schon daran?
Karl-Heinz Kampert: Wichtige Entdeckungen beruhen auf menschlicher Neugier. In der Wissenschaft sind sie häufig sogar das Ergebnis einer zufälligen Beobachtung. So ist es auch mit der Radioastronomie selbst. Als der Physiker und Ingenieur Karl Jansky im Jahr 1930 der Ursache einer Störung der neu eröffneten Transatlantik-Funkverbindung auf den Grund gehen wollte, stellte er mithilfe eines einfachen Bastelaufbaus fest, dass die Störung keinem 24-Stunden-Rhythmus folgte, sondern sich etwa alle 23 Stunden und 56 Minuten wiederholte. Sie folgte also einem „Sterntag“. Er schloss daraus, dass die Quelle der Störung nicht irdischen Ursprungs sein konnte, sondern außerhalb des Sonnensystems liegen musste. So wurde die Radioastronomie geboren. Zu Ehren Jansky’s wird die Stärke von Radiosignalen in Einheiten von „Jansky“ gemessen.
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