Fertigstellung des IceCube Detektors am Südpol am 18. Dezember
2010.
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Nach knapp sechs Jahren Bauzeit und einem Jahrzehnt Vorbereitung wurde am 18. Dezember 2010 das Neutrino-Teleskop IceCube fertiggestellt (zur Homepage des Experiments, IceCube bei Wikipedia). Der größte Teilchendetektor der Welt besteht aus einem Kubikkilometer Eis, das mit äußerst empfindlichen Lichtsensoren durchsetzt ist. Dieses Gigatonnen-schwere Instrument fängt die Spuren von Neutrinos aus dem Weltall auf, um durch diese Himmelsboten Informationen über weit entfernte Galaxien zu erhalten. IceCube ist damit ein Teleskop der besonderen Art: Statt wie üblich mit Licht, wird das Weltall mit Neutrinos beobachtet. Da Neutrinos nur sehr selten mit der bekannten Materie in Wechselwirkung treten, sind für den Nachweis gigantische Detektoren erforderlich. IceCube ist daher im 3 km dicken Eis am geographischen Südpol bei der Amundsen-Scott-Station installiert. IceCube besteht aus 86 Kabeltrossen, an denen in Tiefen zwischen 1450 und 2450 Meter jeweils 60 Glaskugeln angebracht sind. Die Kugeln umschließen hochempfindliche Lichtsensoren, die das schwache bläuliche Leuchten auffangen, das bei Neutrinoreaktionen entsteht. Das Experiment sollen zur Lösung folgender physikalischer Fragen beitragen:
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Einbringen des letzten Lichtsensors in das 2500 Meter tiefe
Bohrloch.
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